Wohngeschichten – Wege zu einer erfolgreicheren Kommunikation der Wärmewende
Teilvorhaben des IZES: Anforderungsprofil, empirische Basis und Ableitung von Begründungen

Praxisakteure der Wärmewende wünschen sich Unterstützung bei der zielgruppengerechten Ansprache von Haushalten, die im eigenen Ein- und Zweifamilienhaus wohnen. Das Forschungsprojekt ‚Wohngeschichten‘ untersucht Lücken in der bisherigen Kommunikation zur Wärmewende in Eigenheimen auf Basis sozial- und kognitionswissenschaftlicher Erkenntnisse und entwickelt systematisch getestete Vorschläge, um diese zu schließen.

Gemeinsam mit Praxisakteuren aus Industrie, Energieagenturen, Verbänden der Energieberatung und Eigenheimbesitzenden wird erforscht, wie diese Erkenntnisse für die Kommunikation Besitzerinnen und Besitzern von Eigenheimen vor dem Hintergrund der hier komplexen Entscheidungssituationen nutzbar gemacht werden können. Dabei explorieren wir kurz- bzw. längerfristige Effekte einer energetischen Sanierung, aber auch Fragen von Gerechtigkeit, Selbstwirksamkeit und Vertrauen. Während von Praxisakteuren bisher oft in eher technisch-akademischer Sprache kommuniziert wird, verfolgt ‚Wohngeschichten‘ einen alltagssprachlichen Ansatz und berücksichtigt Wünsche und Wertvorstellungen von Eigentümerinnen und Eigentümern von Eigenheimen jenseits von Umwelt- und Klimaschutz.

 

Laufzeit:
09/2025 – 08/2028
Kontakt:
Dr. Katherina Grashof
Arbeitsfeld:
Energiemärkte