Die Forschungsgruppe „Transformative Mobilitätsforschung“ untersucht die gesellschaftlichen Bedingungen, Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten einer sozial-ökologischen Mobilitätswende. Sie reagiert auf die bislang stark technikorientierte Ausrichtung der Mobilitätsforschung, indem sie soziale, kulturelle und machtbezogene Dimensionen systematisch in den Fokus rückt.
Theoretisch verbindet die Gruppe Ansätze der Sozialen Ökologie, der Diskurs- und Hegemonietheorie, der intersektionalen Ungleichheitsforschung sowie der kritischen Transformationsforschung. Methodisch kombiniert sie transdisziplinäre Reallaborforschung mit qualitativen und quantitativen sozialwissenschaftlichen Verfahren sowie raumbezogenen Analysen. Reallabore dienen dabei als zentrale Plattformen, um gemeinsam mit Akteur*innen aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft konkrete Transformationsprozesse zu erforschen und aktiv zu gestalten.
Ein interdisziplinäres Team, ein etabliertes Projektportfolio sowie enge Kooperationen mit wissenschaftlichen und praxisnahen Partner*innen bilden eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung.
Ziel der Forschungsgruppe ist es, die wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatte zur Mobilitätswende aktiv mitzugestalten, neue Förderzugänge zu erschließen und das IZES als relevanten Akteur im Bereich transformativer Mobilitätsforschung zu positionieren.
Forschungsgruppenleiterin ist Dr. Andrea Amri-Henkel.
Mitarbeitende
Dr. Andrea Amri Henkel (Forschungsgruppenleitung)
Enzo Messina
Prof. Dr. Petra Schweizer-Ries
Benjamin Zeck
Yue Zheng