Lade Veranstaltungen

13. EnergieKongress

„Gemeinschaftswerk Energiewende“

17.09.2026, 9:30 – 17:00 Uhr
Aula / Innovation Center der Universität des Saarlandes, Saarbrücken

——–

Vor 15 Jahren, nach der Atomkatastrophe von Fukushima, beschrieb die damals von der Bundesregierung einberufene Ethik-Kommission „Sichere Energieversorgung“ die Energiewende als ein „Gemeinschaftswerk“. Die Energiewende als „Übergang in ein Zeitalter einer konsequenten Verbesserung der Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien ist ein Prozess, der die gesamte Gesellschaft fordert. Er verlangt – und ermöglicht – Partizipation, Überzeugung und Entscheidungen vieler Menschen in den Parlamenten und Regierungen, in den Städten und Gemeinden, an den Universitäten, den Schulen, in den Unternehmen und Institutionen.“

15 Jahre später wollen wir schauen, wie es um die Energiewende als Gemeinschaftswerk steht.

  • Was sind die Vorteile gemeinschaftlicher Zusammenarbeit?
  • Welche Herausforderungen stehen bevor?
  • In welchen Bereichen funktioniert die Energiewende besonders gut durch gemeinschaftliche Zusammenarbeit?
  • An welchen Stellschrauben sollten wir drehen, um die Partizipation der Menschen einfacher und zielführender gestalten zu können?

Wir würden uns sehr darüber freuen, mit Ihnen zusammen auf dem diesjährigen Energiekongress über das „Gemeinschaftswerk Energiewende“ diskutieren zu können!

 

Ihre ANMELDUNG ist nun möglich!

 

PROGRAMM

 

Grußworte

Prof. Dr. Michael Vielhaber, IZES gGmbH
Minister Jürgen Barke, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie

 

Keynotes

Prof. Dr. Bernd Hirschl
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) GmbH (gemeinnützig)
Brandenburgische Technische Universität (btu) Cottbus-Senftenberg

Dr. Maria Reinisch
Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V.

Gerd Schöller
LEE Rheinland-Pfalz & Saarland

 

Parallel-Sessions

 

Wärme & Kälte

Wir zeigen an verschiedenen Anwendungsfällen (geplant: ein kaltes Nahwärmenetz/ kollektive Gebäudesanierung und Abwärmenutzung) die Vorteile gemeinschaftlichen Handelns: Wie kann durch eine gute Zusammenarbeit mehr Menschen zu einer günstigen, klimaschonenden, komfortablen und zuverlässigen Wärme- und Kälteversorgung verholfen werden?

 

Stromerzeugung

Bei der Erzeugung und Nutzung von Strom aus Erneuerbaren Energien und bereits bei ihrem Bau und ihrer Finanzierung dieser Anlagen kann gemeinschaftliches Handeln unterstützend wirken: In EE-Gemeinschaften können Menschen ihre Strom- bzw. Energieversorgung gemeinsam gestalten. Gleichzeitig ermöglicht der Ausbau von EE nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch finanzielle, gesellschaftliche und ökonomische Vorteile für die Kommune und die Region.

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium das Verbundprojekt „BEEKOMM – Beschleunigung des Ausbaus von erneuerbaren Energien in Kommunen“. Ziel des Projekts ist es, Städte, Gemeinden und Landkreise dabei zu unterstützen, den Ausbau von Windenergie und Freiflächen-Photovoltaik zu beschleunigen sowie durch Dialog- und Beteiligungsprozesse die Akzeptanz Erneuerbarer Energien vor Ort zu erhöhen.

Viele Kommunen stehen beim Ausbau erneuerbarer Energien vor komplexen Herausforderungen – etwa durch begrenzte personelle Ressourcen, hohe fachliche Anforderungen oder Konflikte vor Ort. Genau hier setzt BEEKOMM an: Durch frühzeitige Information, geeignete Beteiligungsformate und individuelle Unterstützung sollen Prozesse beschleunigt und die Akzeptanz für Projekte der Energiewende gestärkt werden.

Die vollständige Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit finden Sie hier!

Crowdfunding Agri-PVNext2Sun

Gemeinschaftliche Gebäudeenergieversorgung

 

E-Mobilität & Infrastruktur (V2X)

Anhand der Perspektiven der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur, eines Systemanbieters, eines Verteilnetzbetreibers und der Energieforschung wird aufgezeigt, wie Elektrofahrzeuge, Ladeinfrastruktur, Gebäude und Stromnetz intelligent zusammenspielen können. Im Fokus stehen dabei auch Lösungen für das Laden in Mehrparteienhäusern sowie die Voraussetzungen für eine netzdienliche Integration der Elektromobilität.

Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur Deutschland ordnet den aktuellen Stand zum Hochlauf der Elektromobilität in Deutschland ein. Wie bewegt sich Deutschland? Wie steht es um den Ausbau der Ladeinfrastruktur und was sind zentrale Herausforderungen, aber auch Wegmarken beim Hochlauf der Elektromobilität? Anschließend verschiebt sich der Fokus auf konkrete Ladeorte – namentlich das Mehrparteienhaus als wesentlichen Hebel für den weiteren Markthochlauf der Elektromobilität. Dabei werden die spezifischen Anforderungen dieses Ladeorts sowie dahingehende Förderungen, die ebenfalls die Integration von bidirektionalen Komponenten berücksichtigen – ganz im Sinne eines übergreifenden, intelligenten und gemeinschaftlichen Ladens betrachtet.

Die Hager Group beleuchtet die Herausforderungen durch steigende Elektromobilität und dezentrale Erzeugung sowie die daraus resultierenden Anforderungen an das Gebäudeenergiemanagement. Auf Grundlage eines dreijährigen Vehicle-to-Home (V2H)-Feldtests mit Audi werden zentrale Erkenntnisse zur Integration bidirektionaler Ladesysteme und deren Potenziale für zukünftige Vehicle-to-Grid (V2G)-Anwendungen vorgestellt.

Die Stadtwerke Saarlouis erläutern die Herausforderungen und Chancen durch die Digitalisierung der Stromverteilnetze und zeigen am Beispiel des Bundesförderprojekts „SURF“ auf, wie eine Flexibilitätsplattform in Kombination mit Netzauslastungsprognosen zur netzdienlichen Integration von Elektromobilität beitragen kann.

   

Best Practices

Zielbild Energiewende des Saarlandes (PWC für das MWIDE)

Ein Dorf auf dem Weg zum autonomen Fahren – SUM e.V. Schleberoda

 

Moderierte Diskussion

Schlusswort und Überleitung zum Gallery Walk

 

Gallery Walk

Nach oben